Mittelalter hautnah !
am 2. und 3. September 2017.
Beim 41. Ritterfest in Hirschhorn am Neckar !

 

Die Handwerker

Stand 31.08.17 djk

 

Auf dieser Seite wollen wir Ihnen die Handwerker etwas näher vorstellen, die wir für das 41. Ritterfest eingeladen haben, und denen Sie dort über die Schulter schauen können.

(Sortierung alphabetisch nach Handwerk, also z.B. "Gewandung" unter "G")

 

 

Bäuerliches Handwerk

Die "alltäglichen Künste" zeigen Heinz Kremer und der Heimatverein Eiersheim. Die Nordbadener verstehen es mit Herz und Geschick die Herstellung von Dachschindeln, Körben und Besen aus Holz zu zeigen. Eine besondere Attraktion ist es immer, wenn die Mannen mit ihrer "Maschine" Kälberstricke und Seile flechten und dabei die einzelnen "Fäden" über nicht selten 15 Meter Länge quer durch die staunenden Zuschauer spannen.

Der Besen- und Bürstenmacher

Von Anfang an ein Handwerker beim Ritterfest: der sympathische Besen- und Bürstenmacher Roland Lehner.

Er fertigt vor den Augen der Gäste von Hand seine Besen und Bürsten. Schnurr - schnurr - schnurr - es mutet fast wie bei Rumpelstilzchen an, mit welcher Präzision und Geschwindigkeit die geübten Hände Borsten und Bindedraht um- und durcheinander wirbeln und das Ganze dabei in einer militärischen Ordnung halten. Denn eine ordentliche Borstenstellung und -anordnung ist Grundvoraussetzung für ein gutes Kehrwerkzeug. Roland Lehner hat inzwischen eine Stammkundschaft, die jedes Jahr seinen Stand am "Freien Platz" aufsucht um zu sehen, was er wieder Neues kreiert hat.

Brillenmacher

Hermann Dahmen zeigt dieses Handwerk. Er fertigt mittelalterliche Brillen aus Holz, Horn, Silber und Mammut. Alle seine Arbeiten sind Unikate. Und Kundenwünsche werden gerne umgesetzt.

www.hd-kunsthandwerk.de

 

Druckwerkstatt

Der Schwerpunkt bei der pädagogischen Druckwerkstatt Mosbach e.V. liegt in der museumspädagogischen Arbeit für kreatives Drucken. Der Zweck der Druckwerkstatt ist, die Bildung und Erziehung von Kunst und Kultur für Kinder, Jugendliche und interessierte Erwachsene zu fördern.
Dazu werden Druckaktionen für Schulklassen jeder Schulart, für Fortbildungseinrichtungen, Behindertenwerkstätten, Senioren, Studenten und auch Kindergartengruppen im heimischen Mosbach angeboten.
Heuer ist die Druckwerkstatt unterwegs und bietet kreatives Drucken im Rahmen des Ritterfestes am "Freien Platz" an.

Der Drechsler

Eine 1000 Jahre alte Handwerkskunst lässt Johannes Ulrich Brenner wieder lebendig werden: die Drechselkunst.
Auf einer nach alten Überlieferungen nachgebauten Wippdrehbank erleben Sie eine Demonstration alten Handwerks, bei der Sie das Entstehen eines Werkstückes (z.B. eines Kreisels) vom rohen Klotz bis zum fertigen Gegenstand mitverfolgen können.
Doch damit noch nicht genug !

 

Kinder ab 6 Jahren können unter fachkundiger Anleitung auf Zugbank und Kinderdrechselbank selbst Hand und Fuß anlegen und sich ihr eigenes Hölzlein drechseln.
Besuchen Sie den Meister schon heute in seiner Werkstatt:

www.alte-drechselkunst.de

Die Schoenfaerberey

Wie das Handwerk des Färbers in alten Zeiten ausgeführt wurde,
kann man bei der historischen Färberei Sabine Hüttner sehen und erzählt bekommen. Im großen Färbekessel wird ein kompletter Färbegang vollzogen und auf einem der Tische des Färberstandes können die unterschiedlichsten Farbstoffe und die daraus entstehenden Farben be"griffen" werden.
Dem interessierten Besucher bieten sich tiefe Einblicke in die Geschichte der Färberei und durch unterhaltsame Geschichten wird das Gespräch mit der Färberin zum informativen Erlebnis. www.schoenfaerberey.de

Pepe, der Federmacher

bietet Schreibfedern und Tinten. Ob für grosse Bibelwerke oder das kleine Tagebuch - für jeden Anlass einer Schreiberei haben Sie das richtige Utensil.

Der Fellgerber

Olaf Ferner führt das alte Handwerk im Handwerkerdorf vor. Bei den angebotenen Produkten, wie Hausschuhen, Westen oder Fellen des Gerbers ist von den für das Gerben typischen unangenehmen Gerüchen nichts mehr zu spüren.

www.fellstand.de

Vom Flachs zum Leinen

Die Familie Martin und Petra Bauer stellt den Beruf des Flachsbauers und -webers dar. Sie zeigen die Entstehung des Leinenstoffes von der grünen Flachspflanze bis zum fertigen Stoff.

Lein, im allgemeinen Sprachgebrauch Flachs genannt, ist eine der ältesten Kulturpflanzen. Im Mittelalter erlebte Leinen eine Blütezeit in Europa. In Deutschland war der Flachsanbau weit verbreitet und die Erzeugung von Geweben hoch entwickelt.

www.bauer-bretten.de

Der Futteral- und Schatullenmacher

Bei Frank Derikatz gibt es nur höchste Qualität. 

Er hat so gut wie alles "rund ums Leder" zu bieten.

www.lifeculture.eu

Gewandungen

Die Gewandburg von Britta Gläßer bietet fertige Gewandungen, aber auch individuelle Auftragsarbeiten. Die Meisterin stellt sich vor:

"Seit 2004 recherchiere, entwerfe, nähe ich historische Gewänder und stelle Kopfbedeckungen fast aller Epochen her. Genauso wichtig ist es auch in einer beratenden Funktion in Sachen Stil, Farbe, Verzierung und Anlass mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, welches ich immer in einer persönlichen Beratung mache.
Gute Materialien sind wichtig, ebenso wie ein Reparatur- und Änderungsservice, der meiner Meinung nach zum Angebot dazu gehören sollte.
Wichtig ist, daß man sich in seinem Gewand wohl fühlt......."

 

www.die-gewand-burg.de

Connys Gewandschneiderei

ist erstmals beim Ritterfest vertreten. Sie bietet Ihnen Handarbeit zu Preisen nach Maß. Zu ihrer Philosophie sagt die Meisterin Constanze Brand: "Dabei verstehen wir uns auf kreative Näharbeiten nach Euren Entwürfen genauso wie auf eigens hergestellte Schnitte und Modelle nach entsprechend historischen Quellen.

Wir verwenden für die mittelalterliche Gewandung hauptsächlich Baumwolle, da diese als Naturfaser pflegeleicht ist und den original Stoffen nahe kommt. Gerne verarbeiten wir auf Anfrage auch Leinen und Wolle, welche den Originalkleidern am nächsten kommen, sich allerdings auch auf die Höhe des Endpreises niederschlagen.

Samt und Seide kam im Mittelalter erst in den späteren Jahrhunderten zum Einsatz. Da meist importiert und sehr teuer, waren dies Materialien, welche dem betuchten Volk und dem Adel vorbehalten blieben.

Polyester-Stoffe wie Panne-samt, Taft, Satin und Tüll sind Kunstfasern, welche erst in der Nachkriegszeit entwickelt wurden. Sie finden daher bei uns keine Verwendung bei der Erstellung von mittelalterlicher Gewandung. Für die Bereiche Larp und Fantasy-Kleidung werden diese Stoffe von uns jedoch gerne und viel eingesetzt, da sie effektvoll und variantenreich verarbeitet werden können.

Lernt uns und unser Leistungsangebot hier näher kennen. In unserer Schneiderei arbeiten wir mit Freude an der kreativen Arbeit."

www.connys-gewandschneiderei.de

Die Glasmalerin

Glasmalerei ist eine traditionelle handwerkliche Technik mit einer über tausendjährigen Geschichte. In erster Linie wird farbiges Glas mit Schwarzlot (der Kontur) bemalt und mit Bleiruten zusammengesetzt.
Martina Mechler-Flachs aus Eberbach beherrscht diese Kunst perfekt. Ihre Glasmalereien werden ausschließlich nur von Hand mit dem Pinsel oder der Feder bemalt. Jedes Bild ist daher ein Unikat.

Als Motive eignen sich besonders: Familien- und Zunftwappen, Stadtansichten, Burgen, Landschaften, Tier- und Blumenmotive sowie Stillleben und christliche Motive. Die Auswahl der Entwürfe erfolgt entweder nach dem individuellen Wunsch des Kunden oder nach eigenen Motiven.

Wer mehr über die Herstellung einer Glasmalerei oder über Glas wissen möchte kann gerne auf ihrer Homepage vorbei schauen. 

 

www.glaserei-mechler.de

Der Goldschmied

Jens Kavermann ist ausgebildeter Goldschmied und führt beim Ritterfest Goldschmiedeworkshops durch. In seinem Rundzelt befindet sich eine kleine Goldschmiedewerkstatt mit 3 Arbeitsplätzen. Er arbeitet dort mit Kindern und Erwachsenen und vermittelt dabei einfache goldschmiedische Grundtechniken, wie Sägen, Feilen, Biegen, Löten und Polieren.

Zusätzlich kann sich das Jungvolk jetzt in der angeschlossenen Kupferschmiede mit weiteren 8 Arbeitsplätzen schöne Kupferschalen treiben. Dabei schmiedet man ein weich geglühtes rundes Kupferblech mit einem Kugelhammer in ein Holzgesenk.

Die Haubenmacherin

Karin Poggel hat für jedes Haupt und jeden Anlaß die richtige Haube. Modisch und zeitgemäß für Sie und Ihn.

Holzbildhauerin

Ute Langhans zeigt an ihrem Stand das Herstellen z.B. von Schrifttafeln:

www.ute.weniger.de.vu

 

Die Hornschnitzerey

ist "Ex Otiis Forum Pro Negotiis". Wem das zu unaussprechlich ist, der bediene sich des bürgerlichen Namens Stefan Müller. Auf seiner Internetseite stellt er sich vor:

Wir gestalten den Rohstoff Horn nach historischen- oder Kundenvorlagen. Hierzu verwenden wir ausschließlich historisch belegte Werkzeuge ohne Einsatz von elektrisch betriebenen Werkzeugmaschinen (z.B. Dremel etc.)!
Wir arbeiten stilsicher für jede Epoche!
Wir liefern Hornarbeiten aller Art: 
Trinkhörner, Rufhörner und Pulverhörner.

 

Wir verzieren Horngegenstände aller Art nach Wunsch und Vorstellungen des Kunden mit Gravuren und Verschneidungen, wir fertigen Ihr Horn auf Wunsch mit Zinnmonturen, wir vergolden, versilbern, verkupfern etc.!

An- und Verkauf von Hornwaren aller Art, Hornhalter, Holz- und Zinngeschirr, Sonnenuhren (verschiedene Modelle), Feuereisen mit Stein, Luntenfeuerzeuge, Messer, Perlen, Antiquitäten, gute Reproduktionen und vieles mehr.

Schauen Sie sich auf unseren Seiten um. Sollten Sie das Gesuchte nicht finden, können Sie uns gerne kontaktieren. Vielleicht können wir Ihnen weiterhelfen.
Persönlich finden Sie uns auf verschiedenen Mittelaltermärkten, Burgfesten, Westernlagern und Schießveranstaltungen.

 

www.hornschnitzer.eu

Der Keramik Modellierer

Florian Gessner modelliert in Keramik die zauberhaftesten Figuren. 
Sowohl Phantasiefiguren als auch nach Vorlagen wie beispielsweise Fotos. Und weil das so faszinierend ist, dürfen Kinder neben seinem Stand selbst Hand anlegen und Keramikmodelle erschaffen.

 

 

 

Der Korbflechter

Freddy Bopp ist ein Meister seines Handwerks. Er bietet seine handgeflochtenen Körbe feil, zeigt ihre Entstehung und bringt den Kindern das Korbflechten bei. Selbstverständlich können die eigenen Produktionen mit nach Hause genommen werden.

Die Leuchteray

Nicole und Michael Linke fertigen Lichterknoten und Holzlaternen an. Dazu bieten sie diverses Zubehör wie Dochte, Kerzen, Lampenöl und Seile/Tauwerk als Meterware feil.

Der Mollenhauer

Wahrscheinlich wissen nur noch wenige, was es mit dem Mollenhauer auf sich hat, denn dieses alte, archaische Handwerk ist nahezu vergessen.
Holger Hofmann stellt es beim Ritterfest dar: 
Der Ausdruck Mollenhauer ist ein niederdeutscher Begriff für "Muldenhauer" und bezeichnet den handwerklichen Beruf, bei dem "Mollen" bzw. "Mullen", also hölzerne Sautröge, komplett aus einem Pappel-Baumstamm gearbeitet werden. Beim Mollenhauen wird der Stamm mit einer erstaunlichen Technik so ausgehöhlt, dass eine Molle entsteht. Die Holzwanne entsteht dadurch, dass der Mollenhauer eine grobe Kuhle aushackt, sie nachfolgend rund ausschabt und glattschmirgelt

Meister Punze

Das amüsant-lehrreiche Entertainment für Jung und Alt. Geschichte und Geschichten von Drachen, Geisterjägern und Lederpunzagen. "Gestatten, mein Name ist Punze, Meister Punze !

Ich bin eine Kunstfigur, die auf Veranstaltungen immer dann in Erscheinung tritt, sobald ein gewisser Gerhard Kania die hölzerne Brille aus dem Kästchen nimmt und sich selbige auf die Nase setzt. Und ich bin nicht der Einzige, der dann erwacht - da wäre zum einen der kleine Drache Nepomuk von Fauch, der sich nach dem Schlüpfen dazu entschlossen hat, nicht mehr zu wachsen und das Feuerspucken, aus pazifistischen Gründen, durch pupsen zu ersetzen.
Zum anderen hätten wir da meinen Lehrling Mattes, der ein wenig lispelt und manchmal ganz schön vorlaut sein kann.
Ach ja, den hätte ich doch beinahe vergessen: Gustav, der unsichtbare Gänserich, der unter meinem Arbeitstisch lebt, ist ja auch noch da. Obwohl man ihn nicht sehen kann, hören kann man ihn durchaus. Im Freiluftatelier werden Ledermedaillons geschlagen - verbunden mit allerlei Rätselspiel, Schabernack und einer Prise Magie.

Beim Geisterjagen mit Hilfe einer kleinen Handarmbrust, die Korkenmunition verschießt, kommt Stimmung auf, da Mattes dies alles auf lustige Art und Weise kommentiert.

Es reihen sich die Wandergalerie, die Geisterjägerbude und mein Freiluftatelier aneinander und sorgen für das nötige Ambiente um die kleinen und großen Besucher in meine Welt zu entführen. Darüber hinaus werden von mir gefertigte Exponate ausgestellt, welche meine bessere Hälfte Ute (die Gute) betreut.

 

Kleine musikalische Einlagen mit meiner sogenannten Punzolele (eine dreiseitige Minilaute für Gitarrendilettanten, die keine Disharmonien erzeugen kann) versüßen den Tag. Eine Demonstration des Psalterspielens (das Lieblingsinstrument aus meiner Jugend, von einem Mönch geschenkt bekommen), wird ebenfalls geboten.

Natürlich kommt die Vorführung der Kunst des "Bildnisse ins Leder schlagen" auch nicht zu kurz. Ich berichte von meiner großen Reise ins heilige Land, wo diese Kunst einst entstand - aus der Zeit, als ich noch jung war, vor ca. 850 Sommern anno domini 1164."


Besuchen Sie Meister Punze beim Ritterfest oder schon vorab in seiner Werkstatt:

www.meister-punze.de

Rüstzeug

Wilfried Schütz fertigt Messer, Wanderstäbe, Schmuck und Lederwaren. Sein Handwerk, wie Kaltschmieden von Metallen oder das Beschnitzen von Stöcken führt er an seinem Stand vor. Er betont, dass er ausschließlich selbst gefertigte Waren an seinem Stand anbietet.

Der Salzhändler

Nadja und Klaus Schwade stellen den Salzhändler zu Köln des 13. Jahrhunderts dar. Das Publikum erhält an ihrem Stand geschichtliche Informationen über das Salz sowie die Salzgewinnung im 13. Jahrhundert ( Handelswege über die Hanse; Steuern; Abbau von Kristallsalzen; das Leben der Siedemeister ......). Natürlich wird auch neuzeitliches erklärt. (Einsatz der Salze in der Küche, heutiger Abbau....). Die beiden haben ihren Stand mit sehr viel Liebe gestaltet und gehen mit Leib und Seele in ihrer Darstellung auf – überzeugen Sie sich selbst. Wir freuen uns sehr, dass N+K Salzhändler am Neckar Station machen.

Scherenschleifer

Wolfhard Pohl gibt Einblicke in Scherenschleifers Machenschaften. 
Er sagt über sich: "So zeige ich altes und wahres Handwerk. Wie seit hunderten von Jahren arbeiten wir händisch, keine maschinelle Bearbeitung, nur Muskelkraft, Konzentration und sehr viel Können. 

Abgesehen von der Darstellung wird professionell mit altem Werkzeug gearbeitet, also Naßschliff auf Sandstein und Handabzug auf feinsten Ölsteinen. Auch für Rasiermesser."

www.derscherenschleifer.de

Warum sollte ein altes Handwerk, auch wenn es einen schlechten Ruf hat aussterben ? Manch einer mag sich an seine Kindertage erinnern als der Scherenschleifer noch über die Dörfer zog.

Der Schmied

Die historische Schmiede Hammerhof, Inhaber Thomas Hammer.

Thomas, ein erfahrener Schmied und selbst Vater von drei Kindern schmiedet in seiner mobilen historischen Schmiedewerkstatt alles, was das Kinderherz begehrt. Ob Schnecken, Würfel, Minihufeisen oder andere Lieblingsstücke, hier wird jedes Kinderherz glücklich.

Aber ohne Fleiß kein Preis. Hier heisst es anpacken. Die Kinder bedienen den alten rund 100 Jahre alten Blasebalg selbst, packen den Hammer und die Zange und schmieden gemeinsam mit dem Schmied eiserne Kleinigkeiten zum Mitnehmen.

Alles, was in der Schmiede steht, ist auf Kinderhöhe ausgerichtet, so dass auch die Kleinsten aktiv werden können. Aber auch die Eltern können Hand anlegen. Denn der Schmied hat stets einen zweiten Amboss dabei, der für das größere Publikum gedacht ist. Ein kleiner Schmiedeladen ist auch integriert. Hier werden selbstgefertigte Sachen (Messer, Scheren und andere Kleinigkeiten) zum Kauf angeboten.

Die Axt-Collection

unter "Schmuck" einzusortieren, wird dem Künstler Manfred Porath sicher nicht gerecht.

Er zeigt die Herstellung von Gebrauchs-, Prunk- und Symboläxten in Originalgrösse oder als Anhänger. Und er verfügt über umfangreiche Kenntnisse über die wechselvolle Geschichte der Axt, die er gerne mitteilt.

www.axt-collection.com

Der Schuhmacher

Wladyslaw Hajtner fertigt Schuhe nach Maß. Aber für "eilige Füße" hat er natürlich auch eine Auswahl an Schuhen dabei, die anprobiert und gleich anbehalten werden können.

Das Scriptorium

Werner Müller zeigt Schreiben und Schriften in Gotik. Neben Papier beschriftet er auch Schiefer, Metall, Holz und Leder - ganz nach Wunsch. Selbstverständlich hat er auch eine Auswahl vorgefertigter Schriften sowie allerlei Zubehör rund um das Schreiben im Angebot.

Die Seifensiederin

heisst Angela Stahl. Handgesiedete Seifen, ausschließlich aus wertvollen Pflanzenölen hergestellt, ohne künstliche Tenside, reinigen mild und pflegen die Haut. Eine Vielzahl an Seifen, Badesalzen und Pflegeprodukten bestechen durch ihren Duft, ihre kunstvolle Gestaltung und durch die liebevolle Präsentation.

www.seifentraeume-sinsheim.com

Der Silber- und Bronzeschmied

ist Thomas Eisermann. Er zeigt altes Handwerk mit Vorführung am Stand; in seiner  Silber-u. Bronzeschmiede findet sich edles, von ihm selbst gefertigtes Geschmeide. Als Materialien verwendet er Kupfer, Messing, Silber, Gold und Halbedelsteine. Hieraus fertigt er z.B. kaltgeschmiedete Armspangen, Gewandfibeln, Halsreifen und Ringe sowie Amulette und Ohrhänger nach z.T. historischen Vorlagen. Ferner graviert er Siegelringe nach der alten Technik der Handgravur, z. B. mit Familienwappen, Monogrammen oder Zunftabzeichen. Außerdem fertigt er handgetriebene Becher und Schalen, sowie alte Bestecke.

www.eisermann-schmuck.de

 

Spinnstube

Kerstin Gafiuk führt die verschiedenen Schritte der Woll-, Flachs, Seiden- und Baumwollverarbeitung vor. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Wollspinnerei.


Wer Lust hat, selber spinnert zu sein oder sich zu verhaspeln, ist herzlich willkommen. Ob alter Knacker oder den Schicksalsfaden spinnende Norne, für jede/n hat sie eine Geschichte dabei. Und auch die Kinder kommen mit den Fragen nach Dornröschen und Frau Holle nicht zu kurz.

Die gewaschene Rohwolle wird kardiert und mit der Handspindel, dem Spindelrad oder dem Spinnrad zum Faden versponnen.

Dieser wird verzwirnt und anschließend gehaspelt.

Mit dem fertigen Garn zeigt sie die Nadelbindung, eine Nähtechnik des 12. Jahrhunderts, die einen Vorläufer des Strickens und Häkelns darstellt.

Oder auch die Weberei am mittelalterlichen Gewichtewebstuhl.

 

Alle Arbeitsschritte werden erklärt, interessierte BesucherInnen können alle Techniken selber ausprobieren.

Steinmetz & Bildhauer

Lars Kerzmann zeigt das Handwerk des Steinmetzen. Seine Sandsteine kommen aus unterschiedlichen Gegenden Deutschlands und aus dem Elsaß. Er gestaltet alle Steine in reiner Handarbeit, mit Hammer und verschiedenen Meißeln.

Für den Garten, die Terrasse, den Balkon und den Eingangsbereich finden Sie hier dekorative Ziersteine, die Ihnen Ihren "Lieblingsplatz" im Haus- und Gartenbereich noch lieber machen und als Hingucker, Schmuckstück und Gestaltungselement Akzente setzen. Natürlich freuen sich alle seine Steine auch, wenn sie als ausgefallenes Geschenk von Ihnen gewählt und an Freunde und Bekannte weitergereicht werden ....

www.steinsprichtan.de

Stoffdesignerin

Katharina Vollmerhaus hat viel Wissenswertes zum Thema "Stoffe" zu berichten - und auch zu zeigen.

Stuhlflechten und Küferei

Die Handwerkergilde Alt-Brettheim ist fester Bestandteil des Ritterfestes. 
Sie zeigen die Handwerkskunst des Stuhlflechtens sowie die Küferei. Eine detaillierte Beschreibung der Handwerkskünste und -traditionen finden Sie auf der Homepage der Gilde unter www.handwerkergilde-alt-brettheim.de

Der Wetterfahnenmacher

 

Raimund Müller berichtet über sein Handwerk: "Wetterfahnen haben eine über 2000-jährige Geschichte. Die alten Griechen erbauten 48 v.Chr. in Athen den Turm der Winde, auf dessen Dach sie das berühmteste Wettervorhersagegerät der Antike anbrachten. Allerdings war das noch kein Hahn, sondern ein fischähnlicher Dämon, der mit einem Stab die Windrichtung anzeigte.
Die Wikinger verwendeten aufwändig gearbeitete Wetterfahnen aus Metall oder Holz, mit Darstellungen wilder Fabeltiere.
Der Hahn als Windanzeiger, wie wir ihn kennen, begegnet uns das erste Mal zu Beginn des 9. Jahrhunderts in Brescia auf der Turmspitze einer Kirche. Von da an verbreitete er sich im ganzen Abendland und war bald auf Türmen und Dächern ehrbarer Leute zu finden.
Mit der Reformation gesellten sich noch andere Figuren dazu, die der wind- und wetterabhängigen bäuerlichen Bevölkerung die Vorhersage abnahmen. Sie entwickelten sich im Laufe der Zeit zu stolzen Besitz- und Erkennungssymbolen der jeweiligen Hausherren.

Die neuen meteorologischen Meßinstrumente konnten die Wetterhähne keinesfalls ersetzen. Im Zuge der Nostalgiewelle und an der Schwelle des 21. Jahrhunderts erleben wir eine Renaissance der Wetterfahnen; somit passen sie auch in die Zeit der Windkrafträder und der Solarenergie.
In meinen Motiven nehme ich - oft auf humoristische Art - persönliche Merkmale des Besitzers auf und verarbeite sie in seiner Wetterfahne. Dadurch entstehen individuell gefertigte Einzelstücke von unvergänglichem Wert."

Besuchen Sie ihn in seiner Werkstatt: www.wetterfahnenmacher.de

Irrtum und Änderungen vorbehalten.

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