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36. Ritterfest in Hirschhorn am Neckar
Die Handwerker

Auf diesen Seiten wollen wir Ihnen die Handwerker etwas näher vorstellen, die wir für das 36. Ritterfest eingeladen haben.
Auf weiteren Seiten finden Sie:

Händler und Kaufleut'

Gaukler, Spielleut', Kaskadeure
und andere Attraktionen
Vereine
 

Die Schoenfaerberey

Wie das Handwerk des Färbers in alten Zeiten ausgeführt wurde kann man bei der historischen Färberei Sabine Hüttner sehen und erzählt bekommen.

www.schoenfaerberey.de

 

 

 

Im großen Färbekessel wird ein kompletter Färbegang vollzogen und auf einem der Tische des Färberstandes können die unterschiedlichsten Farbstoffe und die daraus entstehenden Farben be"griffen" werden.
Dem interessierten Besucher bieten sich tiefe Einblicke in die Geschichte der Färberei und durch unterhaltsame Geschichten wird das Gespräch mit der Färberin zum informativen Erlebnis.

Der Drechsler

Eine 1000 Jahre alte Handwerkskunst lässt Johannes Ulrich Brenner wieder lebendig werden: die Drechselkunst.
Auf einer nach alten Überlieferungen nachgebauten Wippdrehbank erleben Sie eine Demonstration alten Handwerks, bei der Sie das Entstehen eines werkstückes (z.B. eines Kreisels) vom rohen Klotz bis zum fertigen Gegenstand mitverfolgen können.
Doch damit noch nicht genug !

 

Kinder ab 6 Jahren können unter fachkundiger Anleitung auf Zugbank und Kinderdrechselbank selbst Hand und Fuß anlegen und sich ihr eigenes Hölzlein drechseln.
Besuchen Sie den Meister schon heute in seiner Werkstatt:

www.alte-drechselkunst.de

 

 
 

 

Der Silber- und Bronzeschmied

ist Thomas Eisermann.

Er zeigt altes Handwerk mit Vorführung am Stand; in seiner  Silber-u. Bronzeschmiede findet sich edles, von ihm selbst gefertigtes Geschmeide. Als Materialien verwendet er  Kupfer, Messing,  Silber, Gold und Halbedelsteine. Hieraus fertigt er z.B. kaltgeschmiedete Armspangen, Gewandfibeln, Halsreifen und Ringe sowie Amulette und Ohrhänger nach z.T. historischen Vorlagen. Ferner graviert er Siegelringe nach der alten Technik der Handgravur, z. B. mit Familienwappen, Monogrammen oder Zunftabzeichen. Außerdem fertigt er handgetriebene Becher und Schalen, sowie alte Bestecke.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mittelalterkeramik

entsteht bei Ilja Frenzel. 

Alle Stücke entstehen auf der Drehscheibe, 
sie erhalten so ihren einzigartigen Charakter. 
Das Drehen auf der Fußdrehscheibe ist die 
typische Herstellungsart mittelalterlichen Steinzeugs, 
es erfordert eine langjährige Ausbildung.

 

www.mittelalterkeramik.de

 

 

Der Wetterfahnenmacher

Raimund Müller berichtet über sein Handwerk: "Wetterfahnen haben eine über 2000-jährige Geschichte. Die alten Griechen erbauten 48 v.Chr. in Athen den Turm der Winde, auf dessen Dach sie das berühmteste Wettervorhersagegerät der Antike anbrachten. Allerdings war das noch kein Hahn, sondern ein fischähnlicher Dämon, der mit einem Stab die Windrichtung anzeigte.
Die Wikinger verwendeten aufwändig gearbeitete Wetterfahnen aus Metall oder Holz, mit Darstellungen wilder Fabeltiere.
Der Hahn als Windanzeiger, wie wir ihn kennen, begegnet uns das erste Mal zu Beginn des 9. Jahrhunderts in Brescia auf der Turmspitze einer Kirche. Von da an verbreitete er sich im ganzen Abendland und war bald auf Türmen und Dächern ehrbarer Leute zu finden.
Mit der Reformation gesellten sich noch andere Figuren dazu, die der wind- und wetterabhängigen bäuerlichen Bevölkerung die Vorhersage abnahmen. Sie entwickelten sich im Laufe der Zeit zu stolzen Besitz- und Erkennungssymbolen der jeweiligen Hausherren.

 

Die neuen meteorologischen Meßinstrumente konnten die Wetterhähne keinesfalls ersetzen. Im Zuge der Nostalgiewelle und an der Schwelle des 21. Jahrhunderts erleben wir eine Renaissance der Wetterfahnen; somit passen sie auch in die Zeit der Windkrafträder und der Solarenergie.
In meinen Motiven nehme ich - oft auf humoristische Art - persönliche Merkmale des Besitzers auf und verarbeite sie in seiner Wetterfahne. Dadurch entstehen individuell gefertigte Einzelstücke von unvergänglichem Wert."

Besuchen Sie ihn in seiner Werkstatt: www.wetterfahnenmacher.de

 

 

Die Wildkreuterey

Marlene Müller ist die Kundige der Kreuter. 
Für (fast) jeden Anlaß 
und jed' weh-weh 
kennt sie das passende Gewächs.

 

 

 

 

Lehmbauerin

Nicole Wolpensinger ist erstmals beim Ritterfest dabei. Sie erzählt über ihren Stand und ihre Kunst: "Ich stelle ein Fachwerk in mittelalterlicher Arbeitsweise her. Ich stampfe mit nackten Füßen in einer Lehmwanne, um den Besuchern die frühere Strohlehmtechnik nahe zu bringen. Die Fachwerkwand, mit Rundbalken hergestellt, wird mit Holzstarken verstrebt und Weide verflochten. Anschliessend mit Strohlehm gestoft und verputzt." 
Und dann noch ein besonderes Ereignis:
"Bei guter Witterung biete ich auch ein "Lehmheilbad" zur Gaudi an."

 

 

 

 

 

Historische Wachskunst

Hans Schrewe bereist mit seiner historischen Wohnkutsche die gesamte Republik. 
Seine Kerzen sind keine gewöhnlichen Gebrauchsgegenstände, sondern sprichwörtlich Kunst. 
Klein, groß, rund, eckig oder in ganz ausgefallenen Formen und Farben zeigt Schrewe ein altes Handwerk, 
das auch Kinder gerne selber ausprobieren können.
Und die Äpfel auf seinem Tisch entlarvt man erst auf den zweiten Blick als geschickt bemalte Kerzen.

Seit Jahrzehnten waren keine Unschlitt-Bossierer mehr auf den Märkten anzutreffen. Doch jetzt sind sie wieder da! Über knisterndem Holzfeuer und herrlich duftendem Buchenholzrauch, inmitten der feinen Gerüche vom Bienenwachs und der anderen Zutaten entstehen wieder - wie früher - kleine handgeformte und handbemalte Kostbarkeiten aus „geheimen Wachsmischungen“ und eine Vielzahl einfach gut brennender und riechender Kerzen. Die Unschlitt-Bossierer bereisten im Mittelalter ein festes Gebiet, besuchten kleinere Werkstätten von Kerzengießern und Kerzenziehern und halfen als Zunftmeister der Wachskunst bei allen anstehenden Problemen. Nebenbei wurden Märkte besucht, für Chirurgen bei Operationen Abbildungen vom geöffneten Leib gemacht und für reiche Familien Skulpturen angefertigt.  Das Wachskunstmuseum in München überrascht durch eine Vielzahl bestens erhaltener Arbeiten aus dieser Epoche.

 

Mit einer komplett ausgerüsteten historischen Reisewerkstatt für Wachskunst, die in einem Original-Nachbau eines mittelalterlichen Reisewagens untergebracht ist und von der dieses alte Handwerk seine Faszination richtig ausstrahlen kann, bereisen wir die Märkte, wie es vor Jahrhunderten üblich war.

Direkt vor dem Publikum bossieren (modellieren) und bemalen wir Äpfel, Birnen, Pflaumen, Marillen, Bananen - oder auch Kartoffeln, Zwiebeln, Möhren etc, welche ganz und gar aus Unschlitt bestehen und von ihren natürlichen Vorbildern nicht unterschieden werden können und zeigen die ganze Bandbreite dieser Kunst:  Wachsschmelzen mit Holz auf einem kleinen Herd von 1713, modellieren mit den in Eisentöpfen abgekühlten Wachsmischungen, verschiedene Mal-  Spritz und Veredelungstechniken, wobei jede Menge Werkzeuge "kleine und große Eisentöpfe" Lumpendochte und natürlich die ganzen entstandenen und in Arbeit befindlichen Wachkunststücke zu sehen sind. Nebenher drehen wir ein kleines Tunkkarussell, tauchen die Tunkrahmen immer wieder in einen Trog, bis kleine oder auch große Tafelkerzen entstanden sind. Wenn dann noch genügend Zeit bleibt, zeigen wir das Kerzengießen mit einem Gussapparat, wie er in früheren Zeiten in leicht unterschiedlichem Aussehen überall zum Kerzengießen verwendet wurde, oder unterhalten das Publikum mit Wissenswertem, Witz und Lebensart.

 

Erwachsenen und Kinder können bei uns in aller Ruhe selber ihrer Phantasie freien Lauf lassen und ganz alleine oder mit unserer Hilfe mit Wachs arbeiten. Dafür bringen wir einen großen Bottich mit Bienenwachs zum Kerzentunken und einen Färbetisch zum Kerzenfärben mit. 

www.unschlitt.de

 

 

Dies ist ein Riesenspaß für Alle und fast immer ist die Mitmachwerkstatt übervoll und weil jeder bei jedem etwas anderes sehen kann, entstehen dort meist wunderbare Arbeiten, was wir nach Kräften unterstützen.

 

Hornschnitzerey
Erstmals in der "Perle des Neckartals" dabei ist "Ex Otiis Forum Pro Negotiis". Wem das zu unaussprechlich ist, der bediene sich des bürgerlichen Namens Stefan Müller. Auf seiner Internetseite stellt er sich vor:

Wir gestalten den Rohstoff Horn nach historischen- oder Kundenvorlagen. Hierzu verwenden wir ausschließlich historisch belegte Werkzeuge ohne Einsatz von elektrisch betriebenen Werkzeugmaschinen (z.B. Dremel etc.)!
Wir arbeiten stilsicher für jede Epoche!
Wir liefern Hornarbeiten aller Art:  
Trinkhörner, Rufhörner und Pulverhörner

Wir verzieren Horngegenstände aller Art nach Wunsch und Vorstellungen des Kunden mit Gravuren und Verschneidungen, wir fertigen Ihr Horn auf Wunsch mit Zinnmonturen, wir vergolden, versilbern, verkupfern etc.!
An- und Verkauf von Hornwaren aller Art, Hornhalter, Holz- und Zinngeschirr, Sonnenuhren (verschiedene Modelle), Feuereisen mit Stein, Luntenfeuerzeuge, Messer, Perlen, Antiquitäten, gute Reproduktionen und vieles mehr.


Schauen Sie sich auf unseren Seiten um. Sollten Sie das Gesuchte nicht finden, können Sie uns gerne kontaktieren. Vielleicht können wir Ihnen weiterhelfen.
Persönlich finden Sie uns auf verschiedenen Mittelaltermärkten, Burgfesten, Westernlagern und Schießveranstaltungen. 

Und heuer erstmals beim Ritterfest in Hirschhorn.

www.hornschnitzer.eu

 

 

Bäuerliches Handwerk
Die "alltäglichen Künste" zeigen Heinz Kremer und der Heimatverein Eiersheim. Die Nordbadener verstehen es mit Herz und Geschick die Herstellung von Dachschindeln, Körben und Besen aus Holz zu zeigen. Eine besondere Attraktion ist es immer, wenn die Mannen mit ihrer "Maschine" Kälberstricke und Seile flechten und dabei die einzelnen "Fäden" über nicht selten 15 Meter länge quer durch die Staunenden Zuschauer spannen.


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Brillenmacher

Hermann Dahmen zeigt dieses Handwerk. Er fertigt mittelalterliche Brillen aus Holz, Horn, Silber nd Mammut. Alle seine Arbeiten sind Unikate. Und Kundenwünsche werden gerne umgesetzt.

www.hd-kunsthandwerk.de

 

 

Keramik-Modellierer

Florian Gessner modelliert in Keramik die zauberhaftesten Figuren. Sowohl Phantasiefiguren als auch nach Vorlagen wie beispielsweise Fotos. Und weil das so faszinierend ist, dürfen Kinder neben seinem Stand selbst Hand anlegen und Keramikmodelle erschaffen.

www.gessner-flori.de

 

 

Buch & Feder

Phoebe, die Buchbinderin und Pepe, der Federmacher 
haben Bücher eigener Herstellung, Schreibfedern und Tinten.

Ob für grosse Bibelwerke oder das kleine Tagebuch - für jeden Anlass einer Schreiberei haben Sie das richtige Utensil.

 

Und auch an die Kinder denken die zwei - mit einem eigenen Kinderprogramm.

 

 

 

 

 

 

Die Handwerkergilde Alt-Brettheim

ist nach ihrem ersten Auftritt 2005 inzwischen fester Bestandteil des Ritterfestes. 
Sie zeigen die Handwerkskünste der Küferei, des Stuhlflechtens, der Schneiderei sowie des Korbflechtens.

Eine detaillierte Beschreibung der Handwerkskünste und -traditionen finden Sie 
auf der Homepage der Gilde unter www.handwerkergilde-alt-brettheim.de

 

und bei Ihnen ist der "Holz-Weise von Hilsbach" Franz Markheiser
Und daß sich ihm auch zuhause auf seinem Weingut alles um das Thema "Fass" dreht, 
lässt schon der Eingang zu seiner Besenwirtschaft erkennen:

 

 

 

 

 

 

 

Der Fellgerber

Olaf Ferner führt das alte Handwerk im Handwerkerdorf vor. Bei den angebotenen Produkten, wie Hausschuhen, Westen oder Fellen des Gerbers ist von den für das Gerben typischen unangenehmen Gerüchen nichts mehr zu spüren.

www.fellstand.de

 

 

 

 

 

Der Besen- und Bürstenmacher

Von Anfang an ein Handwerker beim Ritterfest: der sympythische Besen- und Bürstenmacher Roland Lehner


 



Er fertigt vor den Augen der Gäste von Hand seine Besen und Bürsten. Schnurr - schnurr - schnurr - es mutet fast wie bei Rumpelstilzchen an, mit welcher Präzision und Geschwindigkeit die geübten Hände Borsten und Bindedraht um- und durcheinander wirbeln und das Ganze dabei in einer militärischen Ordnung halten. Denn eine ordentliche Borstenstellung und -anordnung ist Grundvoraussetzung für ein gutes Kehrwerkzeug. Roland Lezhner hat inzwischen eine Stammkundschaft, die jedes Jahr seinen Stand in der Altstadt aufsucht um zu sehen, was er wieder Neues kreiert hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Alchymist

Der Hirschhorner Dr. Gunther Huhn führt die mysteriöse Kunst hautnah vor. Vor den Augen der staunenden Gäste zeigt er, daß ER sehr wohl in der Lage ist, mindere Metalle in Gold zu verwandeln. Die Augen werden weit, wenn er mit Flüssigkeiten, Phiolen, Schalen und Feuer hantiert. Und immerfort murmelt er - so scheint es - Beschwörungsformeln in seinen Bart. Und seine Geheimnisse verraten ? Eher riskiert er den Scheiterhaufen !

 

Der Medicus
"Dr Dr von Gallenstein"

Darum bedenket:
"Zwei Dinge trüben sich beim Kranken -
A) der Urin und B) die Gedanken"

Dieser Weisheit folgend hat "Dr Dr von Gallenstein" - 
seines Zeichens hochgelahrter Scholast und Mann der Wissenschaft - 
sein Leben der Heilkunst vermacht.
Des Doktors Curationes umfassen 
Aderlass, Zahnausreissen, Schröpfen und Harnbeschau.
Er versteht es Würmer auszustreiben und ist der Kräutlein kund.
Auch scheut er nicht kleinere oder größere Operationen. 
Ein "Aufschnaiter" fürwahr.

Es gibt nichts, was der Doktor nicht zu heilen vermag - 
außer der Dummheit, denn gegen diese ist kein Kraut gewachsen.

 

 

 

 

Die Tapisseristin

Isolde Fuchs fertigt nach Ihren 
und eigenen künstlerischen Vorlagen 
Tapisserien und berücksichtigt dabei die 
dafür verschiedenen Sticktechniken.
Im Mittelalter war der Wandbehang 
nicht nur Schmuck oder Hausdekor, 
sondern auch nützlich, um die Kälte abzuhalten.

Herstellung von Tapisserien bedeutet 
vom Entwurf bis zur Fertigstellung 
künstlerische und technische Perfektion.

 

 

 

 

 

 

 


Psalter und Harmonie


Edith Pauly aus Heilbronn 
weiß wie keine andere mit dem Psalter in der Hand
und einem Lied oder einer Geschichte
 insbesondere die Kinder zu faszinieren.

 

 

 

Holzbildhauerin


Ute Weniger 
zeigt an ihrem Stand das Herstellen z.B. von Schrifttafeln:

www.ute.weniger.de.vu

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Dachschindelmacher

Mathias Pfeifer
aus Winterkasten bei Lindenfels im Odenwald zeigt am Sonntag auf dem Ritterfest die Vorzüge der Holzfassade. Der Familienbetrieb besteht nun bereits in der dritten Generation und Mathias Pfeifer hat wahrlich die Liebe zum Holz von seinem Vater (im Bild) geerbt. Bei ihm gibt es kein "Schnell-schnell" und kein "Ruck-zuck" - nur Qualität und höchste Sorgfalt. 
Vielleicht entdecken auch Sie diese jahrhundertealte Bauweise 
für IHR Heim !? 
Nur am Sonntag !

www.schreinerei-pfeifer.de





 

 

 

Die Axt-Collection

hat Manfred Porath im Gepäck. Er zeigt die Herstellung von Gebrauchs-, Prunk- und Symboläxten in Originalgrösse oder als Anhänger. Und er verfügt über umfangreiche Kenntnisse über die wechselvolle Geschichte der Axt, die er gerne mitteilt.

 

 

 

Der Lederer

bei Frank Derikatz gibt es nur höchste Qualität. 
Er hat so gut wie alles "rund ums Leder" zu bieten.

www.lifeculture.eu

 

 

 

 

 

 

 

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Der Schwerdtfeger

Alles scharfe wird einmal stumpf - und davon lebt der Schwerdtfeger. Er macht alles wieder scharf:
Küchenmesser, Hirschfänger, Schwert und Streitaxt.
Hat er eine Klinge einmal in seinen geübten Händen,
dann kann sich der Eigentümer glücklich schätzen.
Wenn der Schwerdtfeger Volker Schäfersküpper
die Klinge zurückgibt, ist sie als Rasiermesser
bestens geeignet.
 

 

Die Glasmalerin

Glasmalerei ist eine traditionelle handwerkliche Technik 
mit einer über tausendjährigen Geschichte. In erster Linie 
wird farbiges Glas mit Schwarzlot (der Kontur) bemalt 
und mit Bleirruten zusammengesetzt.

Martina Mechler-Flachs 
aus Eberbach beherrscht diese Kunst perfekt. Ihre Glasmalereien werden ausschließlich nur von Hand mit dem Pinsel oder der Feder bemalt. Jedes Bild ist daher ein Unikat. Als Motive eignen sich Besonders: Familien- und Zunftwappen, Stadtansichten, Burgen, Landschaften, Tier- und Blumenmotive sowie Stillleben und christliche Motive. Die Auswahl der Entwürfe erfolgt entweder nach dem individuellen Wunsch des Kunden oder nach eigenen Motiven.

Wer mehr über die Herstellung einer Glasmalerei 
oder über Glas wissen möchte kann jgerne auf ihrer
 Homepage vorbei schauen 

www.glasereimechler.de

 

 

 

 

 

 

 

 














Der Steinmetz

Ronny Steinmann aus dem Elsaß trägt wahrlich den richtigen Namen. Wenn er hämmert und sägt, werden die Augen seiner Zuschauer immer grösser vor ungläubigem Staunen, welche ausgefallenen Formen er dem massiven Werkstoff zu verleihen vermag. Und dabei erzählt er nur zu gern Anekdoten und Anekdötchen aus seinem bewegten Leben.
Ein wahrer Künstler !


Der Schuhmacher

Stefan von der Heide ist der Mann für die "bodenständige Bekleidung". Ein Meister seines Faches und das zeigt er gerne an seinem Stand unter den Kastanienbäumen im Handwerkerdorf. Er ist ein Schuster, der wahrlich bei seinen Leisten bleibt. Und so nehmen alle denkbaren "Treter" Gestalt unter seinen geschickten Händen an. Stiefel, Schnabelschuhe, Sandalen - es gibt keine Form, die er aus Leder nicht um einen Fuß herumlegen könnte.

www.knieriem.net









 

Der Plattner & Die Rüstkammer

Hier gibt es das "Handwerkszeug" für den Recken. 
Und neben dem Feilbieten der Ausrüstung wird in der Schmiede auch das Plattner-Handwerk, also die Herstellung der Rüstungsteile, gezeigt.

www.kovex-ars.cz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Panzerhemdmacher

vom Ziehen des Drahtes über Biegen und Vernieten: hier ist jeder Arbeitsgang absolute Handarbeit. Und so verwundert es nicht, daß oft Monate vergehen, bis auch nur ein einziges Panzerhemd fertig ist. Zu sehen beim Lager der Reisecen im Handwerkerdorf.

 

 



Schmiede mit Bogenschützenlager

Armin Müller aus Darsberg schlägt zusammen mit den Freyen Bognern zu Darsperg  ebenfalls seine Zelte im Handwerkerdorf auf.
www.steinacher-schmiedekunst.de

 

 

 

Der Korbflechter

Freddy Bopp ist ein Meister seines Handwerks. 
Er bietet seine handgeflochtenen Körbe feil, 
zeigt ihre Entstehung und - 
bringt den Kindern das Korbflechten bei.
Selbstverständlich können die eigenen
Produktionen mit nach Hause genommen werden.

 

 

Der Buchdrucker

Man meint Johannes Gutenberg und Karl Kessler 
stehen persönlich in ihrer Druckwerkstatt: 
Dieter Steiner gelingt eine originalgetreue Darstellung der
Gutenberg-Druckerei mitsamt Presse, Meister und Gehilfe.

Und es wird auch tatsächlich gedruckt. 

Staunen Sie über den Ursprung der heutigen 
Printmedien und lassen Sie sich 
vom "Meister persönlich" 
die "schwarze Kunst" erklären.

www.nostalgie-steiner.de

 

 

 

 

 

 

 

Der Papiermacher

Papier wird beim Ritterfest von Hand geschöpft. 
Und wer denkt, das wäre alles ganz einfach, 
darf auch selbst Hand anlegen und Papier schöpfen. 
Gern und bereitwillig gibt Meister Pohlink 
Auskunft über sein Tun.

 

www.tp-papiermacher.de

 

 

 

und daß das alles nicht so einfach ist, aber die Mühe lohnt, durfte auch schon die heutige "Obrigkeit" aus Berlin und Heppenheim erfahren:
 

 

 

Meister Punzes Lederey

Der Name ist für Morphisto Programm: Künstlerische Gestaltung und Formgebung aus dem Rohmaterial Leder ist der Schwerpunkt unserers freiberuflichen Schaffens. Über die skizzierte Idee, bis hin zur Reinzeichnung und zum fertigen künstlerischem Objekt, setzen wir Gedanken und Vorstellungen in die Realität um. Dabei verbinden sich graphische Techniken mit der alten Handwerkstechnik des punzierens ( Bildnisse in Leder schlagen ). Hierbei wird der Entwurf in das Leder geschlagen und die Linien mit einem Messer eingeschnitten. Der Entwurf gestaltet sich durch erhabene vertiefte Flächen, in Verbindung mit hellen und dunklen Ledereinzugsfarben, wodurch die Plastizität noch erhöht wird.

Die drei Bereiche auf die Morphisto aufbaut lauten:

 

1. Vorführung des Punzierhandwerkes

Die Besucher können einen Einblick in die Zeit des Mittelalters gewinnen, in der dieses Handwerk seine Blüte erlebte. Im mittelalterlichen Ambiente wird diese fast vergessene Handwerkstechnik für die Dauer des Marktes zum Leben erweckt. Neben der Vorführung wird auch die Beschaffenheit des Leders erörtert, sowie die geschichtlichen Hintergründe über Herkunft und Entstehung verschiedener Punziertechniken. Selbst in Lehre gehen ist bei Morphisto möglich. Gegen Entrichtung eines Lehrgeldes wird ein Ledermedallion gefertigt, welches nach Begutachtung des Meisters als Gesellenstück zugelassen wird.

 

2. Ausstellungsstand mit Exponaten

Mittelaltertauglicher Ausstellungsstand, der den Besuchern ermöglicht, schon fertig punzierte Stücke zu begutachten. Seien es Armschoner, Miedergürtel oder punzierte Haarspangen. Auch Werkstücke ohne Punzage haben einen Ausstellungsabschnitt. Gürteltaschen in limitierter Auflage mit Flechtrand, sowie Trinkhornhalter und allerlei kleine Dinge.
 

 

3. Aufträge nach Kundenwünschen

Sonderanfertigungen nach den Vorstellungen des Kunden bilden hier die dritte Säule von Morphisto. Nehmen wir als Beispiel eine Geldbörse, entweder besitzt der Auftraggeber schon eine fertige Vorlage die ins Leder geschlagen werden soll, oder es wird nach Terminvereinbarung in Zusammenarbeit mit dem Kunden, in der Werkstatt von Morphisto die Idee nach den Skizzen zur Reife gebracht und umgesetzt. Festgehalten wird dies in einer so genannten Auftragsbestätigung.

Besuchen Sie Morphisto beim Ritterfest oder schon vorab in seiner Werkstatt:

www.meister-punze.de

 

 

 

 

Kunsthandwerk mit Glas und Leder

Das Atelier Bebek ist im Handwerkerdorf zu finden. Aus einem Stück Leder entstehen Fratzen und Masken, merkwürdige Gestalten, Waldgeister, Dämone und - Pestmasken !
Darüber hinaus widmen sie sich dem Kampf für das geschriebene Wort und versuchen mit ihren Glasfedern auch den Schreibunwilligsten zu locken. Und wenn man selbst der Schrift nicht mehr mächtig ist, so gibt es doch so manchen Freund und Gefährten, der sich über solch ein Geschenk freuen würde ...

  

 


www.atelierbebek.de

 

 


Historisches Handwerk hautnah !
   am 1. und 2. September 2012.
Beim 36. Ritterfest in Hirschhorn am Neckar