Vereinsausflug 2019

Auf Entdeckungstour in Mosbach

 

Pünktlich traf man sich Sonntagmorgens gut gelaunt am Bahnhof, um mit der S-Bahn nach Mosbach zu fahren. Dort angekommen, wurden wir schon von den beiden Stadtführern empfangen und wir teilten uns in zwei Gruppen auf. Die Ritterfrauen bevorzugten den Stadtführer und die Männer gesellten sich zur Stadtführerin. Man erfuhr allerhand Interessantes über die historische Altstadt von Mosbach. Zum Beispiel, warum die Mosbacher „Kiwwelschisser“ genannt werden. Die Einwohner nutzten nämlich im 19. Jahrhundert ihre Exkremente zum Düngen der umliegenden Felder und Weinanbaugebiete. Die menschlichen Ausscheidungen wurden deshalb vorher in der Stadt in Kübeln gesammelt.

Auch besichtigten wir die Stiftskirche St. Juliana, die heute noch als Simultankirche genutzt wird. Während in den meisten anderen Simultankirchen die Mauer in der Zwischenzeit entfernt wurde, besteht sie in der Stiftskirche bis heute. Zum 300. Jahrestag der Trennung wurde 2007 zwischen der evangelischen und der katholischen Gemeinde eine Öffnung der Trennmauer vereinbart. Die Mauer wurde durchbrochen und Türen sowie einige Stufen eingebaut, die jetzt den evangelischen Teil mit dem etwas höher gelegenen katholischen Teil verbinden. Am 27. Juli 2008 wurden die Türen zwischen den beiden Kirchenteilen erstmals geöffnet.

Nach der Stadtführung, als Männlein und Weiblein wieder vereint waren, führte uns der nette Stadtführer zum Brauhaus, wo wir bei strahlendem Sonnenschein im wunderschönen Biergarten Platz nehmen durften. In zwei Gruppen nahmen wir dann an einer Bierprobe teil und erfuhren, wie sich das Bier von Hopfen, Malz und Hefe in einen mild-süffigen Hochgenuss verwandelt.Nach der Bierprobe traf man sich dann wieder im Biergarten, um dort Mittag zu essen. Gestärkt spazierten wir danach durch den Elzpark, wo sich der eine oder andere an den Fitnessgeräten ausprobierte oder eine runde im Kneippbecken drehte.

Lustig ging es dann auch in der Minigolfanlage "Input" zu. Fast jeder wappnete sich mit einem Schläger und in kleinen Gruppen machten wir dann die 18 Bahnen unsicher.

Leider verging der Tag viel zu schnell und wir mussten schon wieder die Heimreise mit der S-Bahn antreten. Zum Abschluss trafen sich alle noch im Restaurant "Nikola's", um den tollen erlebnisreichen Tag ausklingen zu lassen. Vielen Dank noch einmal an das SEKA-Team für die tolle Organisation des Ausflugs.

 

 

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